AGB VON PHILIPP RESCH

WEIL JEDE GUTE ZUSAMMENARBEIT REGELN BENÖTIGT…

1. Präambel

Diese Allgemeinen Bedingungen („AGB“) gelten für sämtliche Tätigkeiten, die im Zuge eines zwischen Herrn Philipp Resch, Miriam-Makeba-Gasse 2/4/15, 1220 Wien, Austria, („Dienstleister“) und einem Kunden bestehenden Vertragsverhältnisses vorgenommen werden.

Der Kunde ist als Unternehmer im Sinne des § 1 Abs 1 Z 1 KSchG zu qualifizieren.

2. Geltungsbereich

Sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen den Vertragsparteien unterliegen diesen AGB in ihrer zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses geltenden Fassung. Davon abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht, es sei denn, der Dienstleister hat ihrer Geltung schriftlich zugestimmt.

3. Leistungsgegenstand

Der Dienstleister berät den Kunden umfassend im Bereich Online-Marketing und Webdesign. Dies umfasst insbesondere den Aspekt „Google Ads“ und Keyword-Werbung. Durch die Beschaffung und Schaltung von Keywords bei Suchmaschinen erscheint bei der Suche mit dem Begriff des Keywords bei den Suchergebnissen als suchwortabhängig erscheinender Werbebanner eine sogenannte Adword-Werbung, die im Kontext der Suchfrage liegt. In diesem Zusammenhang wird der Dienstleister für den Kunden einen Account auf „Google“ (oder einer anderen Suchmaschine) anlegen. Anhand der vom Kunden bekannt gegebenen, oder der vom Dienstleister ermittelten Keywords schuldet der Dienstleister das Bemühen (im Sinne des § 1151 Abs 1 erster Fall ABGB), möglichst effiziente Suchergebnisse zu erreichen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass selbst eine optimierte Sucheinstellung auf Google keinen Erfolg, in der Form von Geschäftsabschlüssen, garantieren kann. Hierfür spielen auch andere Aspekte, wie insbesondere die Aufbereitung der Homepage, die Kaufkraft, aktuelle wirtschaftliche Lage ect eine Rolle.

4. Hinweis auf externe Kosten

Für die Schaltung von Anzeigen und die Parametrisierung fallen gegenüber „Google“ (oder einer anderen Suchmaschine) Kosten an. Diese externen Kosten entstehen dem Kunden zuzüglich der gegenüber dem Dienstleister zu entrichtenden Entgelte.

Es liegt in der Verantwortung des Kunden, diese externen Kosten gegenüber Google zu überblicken. Den Dienstleister trifft diesbezüglich keine Überwachungs- oder Informationspflicht, es sei denn, etwas anderes wurde ausdrücklich vereinbart.

5. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, im Zuge der Geschäftsbeziehung wahre und vollständige Angaben zu machen und seine Daten stets aktuell zu halten. Er hat seine Zugangsdaten (Login, Passwort) vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen. Die Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte ist unzulässig. Sollte der Kunde den Verdacht eines Missbrauchs durch Dritte haben, hat er den Dienstleister unverzüglich davon zu informieren.

6. Zahlungsmodalitäten

Der Kunde verpflichtet sich zur Zahlung eines monatlichen Pauschalentgelts beginnend ab Vertragsabschluss. Der konkrete Betrag wird individuell mit dem Kunden vereinbart. Dies ist für die Optimierung und laufende Betreuung der Google Ads Kampagnen, die im Set-Up-Prozess erstellt worden sind. Das Entgelt ist jeweils am Monatsersten im Voraus zur Zahlung fällig. Für den Zeitraum von Vertragsschluss bis zu dem auf den Vertragsabschluss folgenden Monatsletzten schuldet der Kunde ein aliquotes Entgelt.

Zuzüglich zum monatlichen Pauschalentgelt ist ein einmaliger Betrag für das Set-Up des Google-Ads-Accounts sowie die damit verbundene Potentialanalyse zu entrichten. Dieser Betrag wird ebenfalls individuell mit dem Kunden vereinbart.

Zusätzliche Aufwendungen, wie beispielsweise die Recherche neuer Keywords, Erstellung neuer Kampagnen, etc… die nicht im Set-Up des Google Ads Kontos vereinbart wurden, sind nicht vom monatlichen Kontingent umfasst und werden nach Aufwand – sofern nicht anders schriftlich vereinbart – zu einem Stundensatz von EUR 135 (zzgl USt) verrechnet. Der Dienstleister wird den Kunden vorab informieren, wenn diese anzufallen drohen.

Im Fall eines Zielschuldverhältnisses (Schulungen, punktuelle Überarbeitung der Website oder Erstellung einer Landingpage) wird der Werklohn individuell gesondert vereinbart.

Im Zweifel ist die USt nicht inkludiert. Die vom Dienstleister akzeptierten Zahlungsmethoden sind auf der Unterseite „Zahlungsmethoden“ angeführt. Dort findet der Kunde alles Details zu den damit verbundenen Zahlungsbedingungen und allfälligen Gebühren. Im Fall des Verzugs ist der Dienstleister berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen geltend zu machen und den Zugang zu seinen Leistungen bis zum Ausgleich des Rückstands einzuschränken oder ganz zu sperren.

7. Leistungsstörungen

Der Dienstleister ist nicht verantwortlich, falls er seinen Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis aufgrund von Umständen, die nicht von ihm oder einem Erfüllungsgehilfen zu vertreten sind, nicht nachkommen kann. Dies gilt unter anderem für die mangelnde Verfügbarkeit von Energie oder Telekommunikationsdienstleistungen sowie aufgrund höherer Gewalt. Der Entgeltanspruch des Dienstleisters bleibt davon unberührt.

8. Ausschluss der Verantwortlichkeit

Der Dienstleister ist nicht verantwortlich für vom Kunden bereitgestellte Informationen. Sollte der Dienstleister von einem Dritten aufgrund einer rechtswidrigen Eingabe der Informationen des Kundens haftbar gemacht werden, wird der Kunde den Dienstleister schad- und klaglos halten.

Der Kunde hat insbesondere darauf zu achten, dass die von ihm bereitgestellten Informationen, Keywords und Metatags keine Verwechslungsgefahr mit immateriellen Gütern (insbesondere Marken) Dritter aufweisen.

9. Haftung für Schadenersatz und Gewährleistung

Die Haftung des Dienstleisters für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Die Haftung ist generell beschränkt auf den durchschnittlichen jährlichen Auftragswert aus diesem Vertragsverhältnis. Dies gilt nicht im Falle einer vorsätzlichen Schädigung.

Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Schäden, die unmittelbar oder mittelbar auf eine Leistungsstörung eines dritten Dienstleister (insbesondere „Google) zurückzuführen sind.

Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die Dienstleistung vom Funktionieren des Internets und dessen Infrastruktur abhängig ist, auf welche der Dienstleister zum Großteil keinen Einfluss hat. Ausfallzeiten durch allfällige Wartungsarbeiten können nicht ausgeschlossen werden.

10. Beiziehung von Subunternehmern

Der Dienstleister kann sich für die Erfüllung seiner Verpflichtungen aus diesem Vertrag Subunternehmer bedienen.

11. Datenschutz und Schutz von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen

Die Weitergabe von Daten und Informationen an die jeweiligen erforderlichen Geschäftspartner ist im zur Erfüllung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Ausmaß erlaubt. Ansonsten ist der Dienstleister und der Kunde wechselseitig verpflichtet, über die mit dem Unternehmen des anderen in Zusammenhang stehenden Umstände und Daten, in deren Kenntnis sie aufgrund der vorliegenden Geschäftsbeziehung gelangen, Verschwiegenheit zu bewahren und insbesondere das Datengeheimnis einzuhalten. Diese Verpflichtungen zum Daten- und Geschäftsgeheimnis gelten auch über das Vertragsverhältnis hinaus. Der Dienstleister und der Kunde verpflichten sich weiters, ihre Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen in diesem Sinn zu belehren und anzuweisen.

12. Referenz

Der Dienstleister ist berechtigt, den Namen, die Firma und das Logo des Kunden als Referenz heranzuziehen.

13. Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Der Dienstleister ist berechtigt, diese Geschäftsbedingungen jederzeit zu ändern. Der Dienstleister wird den Kunden über solche Änderungen durch Zusendung der geänderten Geschäftsbedingungen an die ihm zuletzt bekannt gegebene E-Mail-Adresse informieren. Kündigt der Kunde nicht innerhalb einer Frist von einem Monat, so gelten die geänderten Geschäftsbedingungen als vereinbart. Eine einseitige Verschlechterung zu Lasten des Kundens auf diesem Weg ist jedoch nicht zulässig.

14. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Diesem Vertragsverhältnis liegt österreichisches Recht zugrunde. Die Anwendung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über den internationalen Warenkauf (UN-Kaufrecht) sowie von Verweisungsnormen ist ausgeschlossen. Die Vertragsparteien vereinbaren die Zuständigkeit des Handelsgerichtes Wien.

15. Dauer des Vertragsverhältnisses

Das Vertragsverhältnis mit dem Kunden beginnt mit Bezug der Dienstleistung und wir auf unbestimmte Zeit geschlossen. Es kann von jeder Vertragspartei unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsletzten gekündigt werden.

Dies gilt nicht im Fall eines Zielschuldverhältnisses. In diesem Fall endet das Vertragsverhältnis mit Erbringung der geschuldeten Leistung.

Davon unberührt bleibt das jederzeitige Recht auf außerordentliche Kündigung.

16. Sonstiges

Falls ein Teil dieser Bedingungen unwirksam sein sollte, wird die Gültigkeit der übrigen Bedingungen dadurch nicht berührt. Die unwirksame Bedingung soll durch eine solche wirksame Bedingung ersetzt werden, die dem aus der Vereinbarung erkennbaren Willen beider Vertragsparteien wirtschaftlich möglichst nahekommt.

Abänderungen dieser Bedingungen sowie Ergänzungen zu diesen sind nur gültig, wenn sie schriftlich vereinbart und gezeichnet sind.

Der Dienstleister empfiehlt dem Kunden die AGB dauerhaft zu speichern.

(Frühling 2020)